Viva la muerte – abgesagt

Eigentlich sollte es an diesem heutigen Abend (5. November) um ein „gutes Umgehen“ mit dem Sterben gehen. Die Situation hat sich geändert, sodass wir unseren Gesprächsabend vorläufig absagen mussten.
Zum einen hat die derzeitige Zuspitzung der Pandemie ein Treffen unmöglich gemacht.

Zum anderen hat der jüngste Terroranschlag in der Wiener Innenstadt unseren Blick auf die Frage des Sterbens schlagartig verändert. Daher wollen wir am dritten Tag der Staatstrauer der Opfer und ihrer Angehörigen und der vielen Verängstigten gedenken und unser Gespräch zu einem gegebenen Zeitpunkt nachholen.

„Nicht sterben zu können, ist das nicht schlimmer als jeder Tod? Aber dem Tod durch die Hand von Menschen, dem Tod durch Terror kann kein Sinn abgetrotzt werden.“
(https://oe1.orf.at/programm/20201105#620567/Franz-Josef-Weissenboeck-ueber-Tod-und-Leben)

Als Impuls zum „guten Sterben“ sei hier das schöne Buch „Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch empfohlen, zu dem es auch einen Kurzfilm gibt:

https://erwuessebildung.lu/mt-assets/ente-tod-und-tulpe/website/video/5555447-Ente_Tod_Tulpe_Film.mp4

Im Gedenken an alle Betroffenen des Anschlags möchte ich das Gebet weitergeben, das Lior Bar-Ami von der Liberalen Jüdischen Gemeinde Or Chadasch gestern gepostet hat:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=1648922335270298&id=100004576420934

Johannes Dressel

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